Implantologie - Zahnimplantate
Implantat-Chirurgie - Sämtliche ambulante Implantate, mit oder ohne Knochenaufbauoperation,
werden nach strengen Hygiene- und Sterilisationsbedingungen in der Ordination durchgeführt. Nach einer Einheilphase von
3 - 6 Monaten, wo der Knochen dicht an das Implantat verwächst können anschließend Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden.
Bei Jugendlichen muss das Wachstum schon abgeschlossen sein, damit Implantate gesetzt werden können. Ansonsten kommt es zu einem
Wachstumsdefizit an der Stelle des Implantats, wodurch Knocheneinbrüche und Fehlpositionierungen des Implantats resultieren.
Die Piezochirurgie sowie Computer gesteuerte Navigation wird in
unserer Praxis eingesetzt.
Folgende Voruntersuchungen werden benötigt:
Klinische Untersuchung und Gesundheitsfragebogen
Röntgenuntersuchung, Prothetische Planung
Mundhygieneprogramm

Implantologie - Zahnverlust führt zu eingeschränkter Kaufähigkeit und zur
Beeinträchtigung der Gesichtsästhetik. Ein Zahnersatz ist daher unerlässlich diese Funktionen wieder herzustellen. Zahnimplantate haben
eine neue Ära des Zahnersatzes mit hohen Erfolgsraten (80 bis 90 % in den ersten 10 Jahren) eingeleitet und vereinbaren natürliches
Aussehen mit optimaler Funktion.
Zahnimplantate werden unter örtlicher Betäubung ambulant eingesetzt und unmittelbar nach der
Operation kann man nach Hause gehen. Die Implantate verheilen in den nächsten 2 - 6 Monaten in den Knochen. In jedem Alter,
ausgenommen Jugendlichen können Implantate gesetzt werden.
Der traditionelle Zahnersatz bringt verschiedene Probleme mit sich:
Herausnehmbare Prothesen sind instabil, führen zu Druckstellen, sowie Kau- und Sprechproblemen. Bei fixen Brücken müssen gesunde
Zähne beschliffen werden, das zu unwiederbringlichem Zahnsubstanzverlust führt.
Implantate leiten die Kaukräfte in den
Kieferknochen weiter und erhalten so den Kieferknochen, der ansonst bei traditionellem Zahnersatz abgebaut wird.
Sofortimplantation - erfolgt sofort nach der Entfernung eines Zahnes
Verzögerte Sofortimplantation - erfolgt 4 - 6 Wochen nach der Entfernung eines Zahnes
Spätimplantation - ca. 6 Monate nach der Entfernung eines Zahnes
Verhaltensmaßregeln nach der Operation
Die frische Wunde mit in Chlorhexamed Spüllösung getränkten Wattestäbchen reinigen.
Nach 24 Stunden und nach jedem Essen mit Salzwasserlösung (1 Teelöffel Salz auf ¼ lt. Wasser) sanft spülen.
Dies wirkt adstringierend und das Gewebe heilt besser.
Ab dem 2. Tag postoperativ mit einer weichen Zahnbürste über die Wunde streichen und mit Chlorhexamed spülen.
Der Zahnbelag löst Endzündungen des Zahnfleisches aus, daher sollten die Zähne gründlich gereinigt werden um eventuelle
Implantatverluste zu vermeiden.
Gleich nach der Operation soll ein Eisbeutel auf die betroffenen Stellen für 6 - 8 Stunden aufgelegt werden.
Sie bekommen ein Mittel gegen Schmerzen und Schwellung, das nach Bedarf postoperativ fortgesetzt werden kann.
Frühestens 3
Stunden nach der Operation Mahlzeiten einnehmen, am besten nachdem die örtliche Betäubung abgeklungen ist.
Keine warmen Mahlzeiten besonders keine warmen Getränke einnehmen.
z.B. ein Fruchteis auf Wasserbasis wirkt abschwellend.
Vermeiden Sie allgemein Wärme damit die Schwellung gering gehalten werden kann.
In den ersten Tagen ist auch auf körperliche
Schonung zu achten.
Rauchverzicht während der Wundheilung ist ebenso empfehlenswert.
Weitere Behandlung - Nach der Einheilzeit von 2 - 6 Monaten werden die Implantate mit einer
Heilungsschraube versehen, damit das Zahnfleisch eine Schleimhaut Manschette bildet.
Das Zahnfleisch kann sich so bakteriendicht an
die Krone, Druckknopf, Stegteile usw. anlegen.
Nach 3 - 4 Wochen wird mit dem Zahnersatz begonnen und kann mehrere Sitzungen dauern.
Durch regelmäßige klinische und röntgenologische Kontrollen können Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden und somit die
Lebensdauer der Implantate verlängert werden. Bei diesen Kontrollen wird die häusliche Mundhygiene kontrolliert und die
Prophylaxebehandlung durchgeführt. Im ersten Jahr nach Eingliederung wird 3 monatlich kontrolliert danach alle 6 Monate.
Oft muss der Knochen mit körpereigenen oder Knochen Ersatzmaterialien aufgebaut werden damit neuer Knochen sich im
Defizitbereich bilden kann. Die Einheilungszeit von 6 - 8 Monaten ist notwendig bevor die Implantate belastet werden können.